Archivierte Meldungen – 2011

[Oktober 2011]
E-Learning-Branche erwirtschaftet Umsatzplus von fünf Prozent

Die deutschen E-Learning-Dienstleister haben im vergangenen Jahr rund fünf Prozent mehr Umsatz erzielt als im Vorjahr. Das ist das Ergebnis der diesjährigen Hochrechnung, die das MMB-Institut im Rahmen seiner jährlichen Branchenerhebung zur deutschen E-Learning-Wirtschaft ermittelt hat.

Die vollständigen Ergebnisse des MMB E-Learning-Wirtschaftsrankings 2011 sind im MMB-Branchenmonitor I/2011 veröffentlicht worden und können kostenlos heruntergeladen werden.

[September 2011]
Trends, Szenarien und Strategien in der Druck- und Medienwirtschaft

Wie gehen Unternehmen der Druck- und Medienwirtschaft mit Entwicklungen wie Fachkräftemangel oder Globalisierung um? Wie bewerten sie neue Geschäftsfelder? Im Rahmen des Projekts "Print goes Media" haben das MMB-Institut und die Bergische Universität Wuppertal im Auftrag des Verbands Druck + Medien NRW den "Zukunftsreport I" erstellt, für den insgesamt 79 Unternehmensentscheider befragt wurden. Der Ergebnisbericht stellt unter anderem heraus, dass sich die Qualifikationsanforderungen an die Mitarbeiter in der Druckbranche deutlich erhöhen werden.

Der Zukunftsreport I kann kostenlos heruntergeladen werden. Ein "Zukunftsreport II" zu Strategien innovativer Druckunternehmen ist bereits in Arbeit.

[September 2011]
Konjunktur am Arbeitsmarkt für IT-Fachleute und Pflegekräfte

Der Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte und andere – vor allem technische – Berufe mit akademischem Abschluss erlebt einen kräftigen Aufschwung. Das ergab eine aktuelle Stellenmarktanalyse des MMB-Instituts für den DEKRA Arbeitsmarkt-Report 2011 mit über 10.000 untersuchten Stellenanzeigen. Gesucht werden vor allem IT-Spezialisten in Software-Entwicklung, Systems Engineering und IT-Beratung. Als weitere akademische Berufsgruppe sind Wirtschaftswissenschaftler wieder vermehrt gefragt. Unter den nicht-akademischen Berufen werden nach wie vor Pflegeberufe gesucht, vor allem Arzthelfer.

Der vollständige DEKRA Arbeitsmarkt-Report 2011 ist als Download verfügbar und kann außerdem per E-Mail unter service.akademie@dekra.com kostenlos angefordert werden.

[August 2011]
"Flexicare 50+" entwickelt und testet E-Learning für berufserfahrene Pflegekräfte

Wie können sich Pflegekräfte in ihrem beruflichen Alltag trotz hohem Leistungsdruck weiterbilden? Wie können sie sich fit machen für neue Aufgaben und Arbeitsprozesse? Das Projekt "Flexibles und Demografie-sensibles Lernen in der Pflege (Flexicare 50+)" erprobt online-gestützte und mobile Weiterbildungsszenarien für Pflegekräfte der Altersgruppe "50 plus".

Am 1. August gab das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Startschuss für das dreijährige Projekt. Partner des MMB-Instituts sind die SRH Fachhochschule für Gesundheit Gera gGmbH (Konsortialführer) und die TÜV Rheinland Akademie GmbH. Ausführliche Informationen bietet Projekt-Website www.flexicare50plus.de.

[Juli 2011]
Mobile und vernetzte Szenarien im Aufwind

"Mobile Learning" entwickelt sich in deutschen Unternehmen zur tragenden Säule des digitalen Lernens – neben "Blended Learning", dem auch künftig die größte Bedeutung für die betriebliche Weiterbildung attestiert wird. Das ist einer der Trends, die im Rahmen der jährlichen Expertenbefragung "MMB Learning Delphi" im Frühjahr 2011 vom MMB-Institut ermittelt wurden.

Insgesamt 76 Experten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben sich an der Online-Befragung beteiligt und Auskunft über ihre Einschätzungen zur Entwicklung des Digitalen Lernens in den kommenden drei Jahren gegeben. Die Ergebnisse sind nun als MMB-Trendmonitor II/2011 veröffentlicht worden.

[Juni 2011]
Kriterienkatalog für "gutes E-Learning" – Studie zur Zielgruppe "50plus" veröffentlicht

Im Rahmen der Initiative "IT 50plus" hat das MMB-Institut eine Studie zur Nutzung und Gestaltung von E-Learning-Angeboten für Berufserfahrene durchgeführt: Um zu ermitteln, wie ältere, erfahrene Fachkräfte lernen, wurden unter anderem Unternehmensvertreter, Bildungsdienstleister und Weiterbildungsteilnehmer befragt.

Die Studienergebnisse, die nun in Form eines Abschlussberichts vorliegen, enthalten auch einen Kriterienkatalog für "gutes E-Learning für berufserfahrene IT-Fachkräfte", der Lernaspekte wie Formen und Strukturen, Instrumente und Orte sowie Unterstützung, Qualitätskontrolle und Erwartungen berücksichtigt. Der Studienbericht kann auf den Internetseiten der Initiative "IT 50plus" heruntergeladen werden.

[Mai 2011]
Neue Markterhebung zur deutschen E-Learning-Branche gestartet

Das MMB-Institut ermittelt auch in diesem Jahr den Branchenumsatz und die Mitarbeiterzahlen der E-Learning-Wirtschaft in Deutschland. Wie bereits in den vergangenen drei Jahren wird das MMB E-Learning-Wirtschaftsranking wieder verlässliche Informationen über den deutschen E-Learning-Markt und dessen Anbieter liefern.

Die teilnehmenden Unternehmen haben die Möglichkeit, ihre einzelnen Geschäfts- und Tätigkeitsfelder im Detail zu nennen. Mit diesen Angaben wird ein "Unternehmensportfolio" im Ranking erstellt, das potenziellen Kunden wertvolle Informationen über die E-Learning-Dienstleister liefert. Die Möglichkeit zur Beteiligung besteht bis zum 17. Juni 2011.

[April 2011]
Schule und E-Learning – (wie) passt das zusammen?

Wenn es ums Lernen geht, spielen PCs, Notebooks und Smartphones eine immer größere Rolle. E-Learning hält nach und nach Einzug in Unternehmen, Hochschulen und öffentlicher Verwaltung. Deutlich schleppender verläuft die Einführung von digitalen Lernformen an deutschen Schulen.

Der MMB-Trendmonitor I/2011 beleuchtet den Markt für neue Lerntechnologien an allgemeinbildenden und Berufsschulen. Er analysiert das hochkomplexe Geflecht von "Stakeholdern" im Schulumfeld und fasst die wichtigsten Trends und Treiber des Digitalen Lernens an Schulen in zehn Thesen zusammen.

[März 2011]
"Serious Games" als Lernform im Unternehmen

MMB-Grafik: Serious Games, Twitter, Microblogging, Social Networks, 3D-Welten, Wikis, Blogs, Weblogs, Webinare, Blended-LearningDie E-Learning-Welt entdeckt "Serious Games" als innovative computerbasierte Lernform. Allerdings fehlt es noch an einem systematisierenden Überblick. Lutz Goertz vom MMB-Institut macht hierzu einen Anfang – in seinem Fachbeitrag, der die Bedeutung des spielerischen Lernens in Unternehmen fokussiert.

Der Beitrag ist in der DGFP-Zeitschrift "Personalführung" erschienen und enthält eine Auswahl der momentan verfügbaren Angebote an "Serious Games". In Kürze wird das MMB-Institut eine Aktualisierung der "Serious Games"-Übersicht veröffentlichen.

[Februar 2011]
Bundesministerium für Arbeit und Soziales fördert MMB-Projekt

Die neue MMB-Studie "E-Learning für Inklusion" untersucht, welche E-Learning-Angebote sich für Menschen mit Beeinträchtigungen am besten eignen und welche spezifischen Anforderungen die Zielgruppe an diese Angebote stellt. Das Projekt berücksichtigt dabei unterschiedliche Beeinträchtigungsarten der Lerner, wie beispielsweise motorische, geistige oder sinnesbedingte Einschränkungen.

Ziel ist es, einen Kriterienkatalog für die Konzeption und Erstellung von entsprechenden E-Learning-Inhalten anzufertigen, der vor allem Informationen über geeignete didaktische Rahmenbedingungen liefert. Das MMB-Institut befragt dazu in den kommenden Monaten unter anderem Interessenvertreter, Arbeitgeberunternehmen, E-Learning-Dienstleister sowie beeinträchtigte Lerner. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) im Rahmen der eGovernment-Strategie Teilhabe.

[Januar 2011]
Autoren und Produzenten prognostizieren Trends für den Bewegtbildmarkt 2015

Fernsehen im Jahre 2015 wird vor allem als Downloadangebot einzelner Sendungen und Beiträge existieren, weil es weitgehend ins Internet eingebettet ist. Dies besagt eines von vier Szenarien der Studie "Programmstrategien 2015", die nun in Baden-Baden erstmals vorgestellt wurde. Das MMB-Institut befragte hierfür in Zusammenarbeit mit dem Grimme-Institut mehr als 90 Autoren, Produzenten und Programmverantwortliche, die ihre Trends für Bewegtbildmedien in den kommenden fünf Jahren skizzierten.

Der ausführliche zweiteilige Bericht zu dieser Studie im Auftrag der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK), der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR) sowie der MFG Filmförderung Baden-Württemberg ist jetzt als Download verfügbar. Der MMB-Trendmonitor III/2010 beschreibt die vier Szenarien in kompakter Form und zeigt, wie die befragten Autoren, Produzenten und Programmverantwortlichen die Szenarien abschließend einschätzen und bewerten.


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